Archiv der Kategorie: Aktuelle Mitteilungen / News

SG-Umbau Phase 3 – 05/2018

                   Schützengilde Baumaßnahme – Phase 3

     Rohbau, Anbau, Einbau, Umbau, Neubau oder Ausbau ???

 Ja um Himmels Willen, was ist das denn jetzt?

Der Bagger unseres Bauunternehmers der Fa. Heko-Bau, H.Krauth, Heilbronn hat ganze Arbeit geleistet. Im Bauhof klafft ein riesiges Loch in bestem Abstatter Wengerterboden. Metertief kein Stein zu sehen, nur reiner, fruchtbarer Löß. Vielleicht sollten wir einen Weinkeller bauen, Weinzähne gibt es in der SG genug.

Nein – im Ernst. Es geht natürlich um unseren neuen Kugelfang.

Die Bodenplatte ist bereits betoniert. Als nächstes entstehen die Wände. Danach wird die Trennwand zu unserem Schießstand herausgesägt, welche bisher den alten Lamellenkugelfang gehalten hat. Der ist inzwischen von unseren Mitgliedern abgebaut und wird verschrottet. Danach ist unsere etwa 55 m lange Schießbahn um gut 5 m verlängert. Platz für den neuen Kugelfang.

Feb Grundriss

In dieser Phase 3 wird also ein Anbau betoniert, welcher zunächst als Rohbau fungiert. Darin entsteht als Einbau der neue Kugelfang. Am Schluss erfolgt dann noch der Ausbau dieses Umbaus mit Licht, Schallschutz, Toiletten, Fluchtweg etc. – und schwups, schon ist der Neubau fertig.

Alle Klarheiten beseitigt?

 

Eigentlich gar nicht schwer, einen in die Jahre gekommenen Schießstand auf Vordermann zu bringen. Es braucht nur ordentlich „good will“ von allen Beteiligten und ein bisschen Geld und schon läuft´s wie geschmiert. Eben ganz wie im richtigen Leben.

Die Stahlteile des neuen Kugelfangs welche im Überseecontainer aus USA angeliefert werden, werden dann mit dem Kran von oben hinuntergelassen und unten – vor Ort – montiert. Das ist dann die Phase 4 unseres Bauvorhabens worüber wir dann zu gegebener Zeit berichten.

Sollten noch Fragen offen sein, stehen wir für Rückfragen gerne zur Verfügung.

 

Hans-Peter Welte

Public Relations

 

SG Umbau Phase 2 – vorübergehend geschlossen

                                         Vorübergehend geschlossen!!!!

                                         Schützengilde Umbau Phase 2

Bereits 2016 wurden wir von den aufsichtführenden Behörden (LRA und RP) aufgefordert unsere Lüftung und den Kugelfang zu sanieren bzw. neuen gesetzlichen Vorgaben in Sachen Emissionsschutz anzupassen. Der Umbau der Lüftung – die Phase 1 – erfolgte bereits im Januar dieses Jahres bei laufendem Betrieb durch unsere Mitglieder und die Firma unseres Sportfreundes Ismail Kocabas. Jetzt aber, in der Phase 2, ist unser Schießstand notgedrungen vorübergehend geschlossen.

Seit Montag, den 16.4.2018 tobt ein Bagger im Bauhof und hat dort zunächst einige massive Betonelemente beseitigt um an die Rohre und Leitungen für Wasser, Abwasser und Strom zu kommen. Diese sind dem Neubau im Weg und müssen verlegt werden. Unglaublich, was alles im Erdreich versteckt zum Vorschein kommt und das Vorhaben der Neuverlegung der Versorgungsleitungen erschwert. Natürlich wurde gleich eine wasserführende Leitung abgerissen – das gehört bei so einem Bauvorhaben offenbar dazu.

Am Samstag, den 21.4. hat ein Team um unsere ehrenamtlichen Haustechniker Bastian Scheithauer und Jörg Hönnige damit begonnen den Kugelfang zu demontieren und die Drehscheibenanlage abzubauen. Konnte man beim Umbau der Lüftungsanlage noch diskutieren ob dies wirklich nötig ist – so gibt es beim Kugelfang keine Diskussion darüber. Der ist schlicht und einfach fertig mit dieser Welt. 25 Jahre Großkaliberbeschuss hält der stärkste Stahl nicht aus. Der neue Kugelfang wird deshalb ein Wet Snail System der US-Fa. Savage Range/Westfield/Mass.. Davon gibt es in Deutschland nach unserem Kenntnisstand bisher nur ein einziges, welches bei der Fa. Sig-Sauer in Eckernförde steht. Sein Hauptvorteil liegt in der Minimierung der Bleistaubbelastung. Aber auch Wartungsfreiheit und Verschleißfestigkeit sind Argumente, die uns nach langen und schwierigen internen Diskussionen dazu bewogen haben dieses System anzuschaffen.

Unser 1. Vorstand Heinz Vogt hat am Freitagabend noch einmal einen symbolischen letzten Schuss abgefeuert bevor der Lamellenkugelfang, der uns viele Jahre zuverlässig begleitet hat verschrottet wird. HV hatte übrigens auch bei der Einweihung unseres Schießstandes die Ehre des ersten Schusses und selbstredend steht ihm anlässlich der Wiedereröffnung in wenigen Wochen auch die Ehre des ersten Schusses auf den neuen Kugelfang zu. Bis dorthin müssen wir uns aber alle noch ca. 10 – 12 Wochen gedulden. Die Fa. Hardox in Schweden, die den Stahl in der benötigen Qualität Hardox 500 produziert, hat nämlich Lieferprobleme. Also Zeit genug um den Neubau trotz Wasserrohrbruch und anderer Hemmnisse zu realisieren. Über die folgenden Phasen des Baufortschrittes wie Rohbau, Einbau und neue Technik werden wir zu gegebener Zeit informieren.

PS.: Die Bereiche Luftdruck und Bogenschießen sind von der Schließung nicht betroffen. Hier geht der Trainingsbetrieb unverändert weiter.

 

 

 

Hans-Peter Welte                                                                                                                                            Public Relations

 

 

 

 

Jungjäger in Abstatt 2018

Voll ausgebucht……..!

Mit 33 Teilnehmern, ist der Kurs der Heilbronner Jägerschaft zur Ausbildung der angehenden Jungjäger/innen wieder voll ausgebucht.

Wie in den letzten Jahren wird die Ausbildung an der Kurzwaffe auf dem Schießstand der Abstatter Schützengilde vorgenommen. Natürlich sind die Jagdscheinaspiranten theoretisch bereits vorbelastet und alle haben sie schon Kurzwaffen in den Händen gehalten. Scharf geschossen haben aber die wenigsten bisher damit. Wozu ein Jäger überhaupt so eine Waffe braucht? Für den Fangschuss, bei angeschossenem Wild und hoffentlich nie zur Selbstverteidigung im dunklen Forst.

Da der Schießstand der Jägervereinigung am Köpfer in HN nur für Langwaffen aller Art ausgelegt ist kommen die Ausbilder und ihre Eleven gerne zu uns, wo optimale Kurzwaffenbedingungen vorzufinden sind. Noch dazu bei angenehmen Temperaturen – in diesem kalten März 2018.

Jeder Teilnehmer muss auf 20 m Distanz sowohl mit dem Revolver als auch mit der Pistole seine Treffsicherheit und vor allem den sicheren Umgang mit der Waffe demonstrieren. Erst dann darf er den Schießstand in Richtung Schützengilde Vereinsgaststätte „por fin“ verlassen. Dort wurde noch lange diskutiert und überlegt für welche Art Kurzwaffe man sich wohl entscheiden wird. Egal für welche – der Umgang mit dieser Waffenart muss ständig geübt werden. Das haben alle sehr schnell erkannt.

Bevor gekauft werden darf, muss aber erst einmal die Jägerprüfung bestanden werden – und die heißt nicht umsonst das grüne Abitur.

Die Schützengilde wünscht allen Jagdscheinaspiranten viel Glück für die Prüfung und vor allem allzeit Waidmannsheil und immer gut Schuss.

Hans-Peter Welte                                                                                                                                        Public Relations                                                                                                                                        SG-Abstatt 1990 e.V.

 

 

Wilhelm Hood Bogensportturnier – 03/2018

                         Wilhelm Tell + Robin Hood = Wilhelm Hood

Ganz im Geiste dieser beiden historisch verbrieften Helden wird das jährliche Turnier der Abstatter Bogenschützen veranstaltet. Teilnehmen kann jeder, der einen Bogen richtigherum halten kann ohne sich dabei selbst oder andere zu gefährden. Also der Nachwuchs, Weiblein und Männlein, Senioren, Aktive und Passive, mit Handicap oder ohne – alle kämpfen im sportlichen Sinne gegeneinander um den begehrten Titel „Wilhelm Hood“ der Schützengilde.

Um jedem Teilnehmer eine reelle Chance zu geben, zählt nicht nur das Trefferergebnis. Ebenfalls wichtig sind die benötigte Zeit und die Geschicklichkeit des Schützen bzw. der Schützin. Wirklich immer wieder beeindruckend sind die Geschicklichkeit und auch die Geschwindigkeit mit der die jugendlichen Teilnehmer an die Aufgaben herangehen. Die Erwachsenen glänzen dafür mit ausgeglicheren Trefferergebnissen. Dabei hilft natürlich der eigene Sportbogen gegenüber den Vereinsbögen, die qualitativ naturgemäß nicht ganz so hochwertig sind wie die meisten der eigenen Geräte der Erwachsenen. Egal mit was geschossen wurde – Spaß gemacht hat es wieder allen. Die Halbzeitpause mit selbstgebackenem Kuchen und anderen Leckereien wurde gerne genutzt, um sich gegenseitig ein bisschen auf den Arm zu nehmen und den Blutzuckerspiegel wieder auf Wettkampfniveau zu bringen.

Gleich nach der Pause war Geschwindigkeit gefragt. Wie viele Pfeile schafft man treffsicher in 30 Sekunden? Der Spitzenreiter hat es auf immerhin 5 Pfeile gebracht. Wohlgemerkt alle im Ziel. D.h., alle 6 Sekunden ein Treffer. Nicht schlecht Herr Specht. Da sag noch mal einer Bogenschießen sei eine ruhige Sportart. Es geht auch anders. Überhaupt ist bei diesem Turnier Abwechslung angesagt. Jeder Teilnehmer kann seine Stärken ausleben. Sei es die Geschwindigkeit oder z.B. die Geschicklichkeit beim Aufstapeln leerer Becher zu einer Pyramide oder beim Ordnen von willkürlichen ausgesuchten Worten nach dem Alphabet. Bei unserem Trainerteam Rebecca und Carsten kommt keine Langeweile auf. Schließlich soll es nicht nur Spaß machen sondern die Teilnehmer auch fordern. Für Routineschießen in der hallenüblichen Entfernung von 18 m und Basics ist dann wieder im wöchentlichen Trainingsbetrieb genügend Zeit.

 

Gegen 17.00 Uhr war dann alles vorbei. Robin Wood 2018 wurde Manfred Hoffmann, der den 1. Preis – einen gravierten Apfel aus Kupfer freudig in Empfang nahm. Den 2. Platz erreichte Nico, der 3. Rang ging an Nils und den 4. Platz teilten sich punktegleich Martin und Marc. Wir gratulieren herzlich und freuen uns schon heute auf die nächste Gelegenheit selber einmal Wilhelm Hood der Schützengilde zu werden.

Hans-Peter Welte                                                                                                                                   Public Relations                                                                                                                                           SG-Abstatt 1990 e.V.

Besuch der Freizeitsportler 01/2018

Freizeitsport – „go for gold“

 

Zum wiederholten Mal waren die TGV-Freizeitsportler zu Besuch in der Schützengilde. Neben Bowling in Auenstein oder dem Besuch der Badelandschaft in Sinsheim oder einer Spätwanderung mit abschließendem Besenbesuch ist dies eine Alternative um die trainingslose Zeit während der Aufführungen der Rällingbühne zu überbrücken.

Die Möglichkeiten sich mit dem Schießsport auseinanderzusetzen sind in der SG vielseitig. Tatsächlich haben die Freizeitsportler in den vergangenen Jahren auch schon vieles ausprobiert. Letztes Jahr wurde mit Luftdruckwaffen auf die 10 m Distanz geschossen und im Jahr davor mit Kleinkalibergewehren aus 50 m Entfernung. Auch auf Pistole und/oder Revolver sowie Ordonanzgewehre aus den vergangenen Weltkriegen oder auf das launige Westernschiessen hat man sich in früheren Jahren schon eingelassen.

Diese Mal sollte es wieder einmal Pfeil und Bogen sein. Unser Trainerehepaar Rebecca und Carsten Gebauer ließen sich nicht lange bitten und veranstalteten gerne eine besondere Trainingseinheit. Nach kurzer Einweisung konnte jeder zur Tat schreiten, wieder einmal wurde deutlich, dass die Freizeitsportler nicht ungeschickt sind. Die abwechslungsreiche Sportgymnastik, die dort geboten wird hinterlässt offenbar wirkungsvolle Spuren. Schnell waren sehr gute Trefferbilder zu sehen, sodass das abendliche Alternativtraining in einem kleinen sportlichen Wettkampf enden konnte.

6 Pfeile wurden jedem zugeteilt und kamen zur Auswertung. Die max. erreichbare Punktezahl waren 60 Ringe. Das hätte bedeutet 6 mal in das goldene Zentrum der Scheibe zu treffen, was allerdings keiner geschafft hat. Immerhin 47 Ringe hat der beste Schütze, unser Abteilungsleiter Rudi erreicht. Herzlichen Glückwunsch Rudi von allen Beteiligten. Immerhin führst Du jetzt den Titel „ Robin Hood“ des Jahres und löst damit den ebenfalls von Dir geführten Titel „Gunman 2017“ ab. Offenbar haben wir es hier mit einem Naturtalent zu tun. Zweiter mit immerhin noch 43 Ringen wurde Egon und der dritte Platz mit 39 Ringen ging sogar fremd nach Beilstein an unseren Sportfreund und Trainer Heinz. Auch hier natürlich herzlichen Glückwunsch.

Der Rest des Abends war dem Ausklang im Schützengilde Vereinsrestaurant por fin gewidmet. Zwar gab es dieses Mal keinen Pulverdampf hinunterzuspülen – aber zumindest die Theorie des Bogenschießens ist doch eine arg trockene Angelegenheit. Darin waren sich ausnahmslos alle einig!

Hans-Peter Welte                                                                                                                                      Public Relations                                                                                                                                           SG-Abstatt 1990 e.V.

 

Schützengilde Umbau Phase 1 – 01/2018

Schützengilde Umbau – Phase 1

Aufgrund der regelmäßigen Schießstandrevisionen durch die aufsichtsführenden Behörden und der daraus resultierenden Auflagen ist seit etwa 2 Jahren klar, dass sowohl unsere Lüftung als auch der Kugelfang umgebaut bzw. erneuert werden müssen. Die Betriebserlaubnis würde ansonsten erlöschen.

Im Fall der Lüftung ist die Erneuerung bereits geschehen. Diese erste Umbauphase konnten wir mit unseren Mitgliedern bzw. deren Fachfirmen selber in Angriff nehmen. Der Luftstrom wird nun nicht mehr vom Boden zur Decke geleitet und dort abgesaugt, sondern durchläuft den gesamten Schießstand von hinten nach vorn im Kolbenprinzip. Als nützlicher Nebeneffekt dieser ersten Umbauphase entstanden durch den Wegfall einiger Lüftungskanäle neue Freiflächen, die wir als Lagerflächen hervorragend gebrauchen können. So wurde der freigewordene Raum in der Lüftung durch eine Brandschutzwand geteilt und nun freuen sich unsere Schützen und unsere Mieter über neue Lagerflächen für ihre Ausrüstungen.

Während der Abriss der alten Lüftungsschächte und Klappen weitestgehend durch unsere Mitglieder gestemmt wurde, erfolgte der neue Aufbau dann durch die Mitarbeiter und Bünjamin, den Sohn unseres Vereinsmitglieds Ismail Kocabas. Interessant war zu sehen wie Mitglieder, die von Beruf aus absolut nichts mit dem Bauwesen zu tun haben, sich beim Abriss eingebracht haben. Wenn z.B. ein Rechtsanwalt den großen Hammer schwingt sollte man ihm besser aus dem Weg gehen. Und wenn ein Polizeibeamter zum elektr. Bohrhammer greift, bleibt kein Stein auf dem anderen. Ganz offensichtlich hat es allen Beteiligten riesigen Spaß gemacht sich einmal so richtig auszutoben. Was noch bleibt sind kosmetische Malerarbeiten und die Verlegung der Lüftungssteuerung vom Ende der Schießbahn nach vorn ins Büro. Auch die nun obsolet gewordenen Lüftungsschächte am Boden des Schießstandes werden noch abgedeckt. Damit ist dann die Phase 1 des Umbaus unseres Schießstandes abgeschlossen. Trotz aller Eigenleistung hat uns dieser kleinere Teil des gesamten Umbaus ca. 25.000,- T€ gekostet. Wir hoffen sehr, damit den behördlichen Anforderungen der nächsten zwei Jahrzehnte zu genügen.

Inzwischen liegt die Baufreigabe für die 2. Phase unseres Umbaus vor und die Volksbank HN hat sich erfreulicherweise bereit erklärt uns bei der Finanzierung zu unterstützen. Immerhin geht es nochmal um   ca. 300.000,- T€, wobei auch der Landessportbund offenbar bereit ist einen Zuschuss zu leisten. Wenn auch mit zeitlicher Verzögerung und in geringerem Umfang als anfangs erwartet.

Derzeit werden die letzten Entscheidungen getroffen. Das System unseres geplanten Geschoßfangs, ein Trichter mit Schnecke, evtl. im Wet Trap System – (ein amerikan. Patent, welches unser 1. Vorstand in USA auf einem NRA-Schießstand entdeckt hat) ist in Deutschland einmalig bisher nur bei dem Waffenproduzenten Sig-Sauer in Eckernförde zu besichtigen. In der trockenen Version gibt es ihn bereits bei verschiedenen Behörden im Einsatz und wurde von uns auch schon bei der hessischen Landespolizei besichtigt. Beide Systeme werden von den Betreibern hoch gelobt und haben sich bewährt. Speziell die Wartungskosten sind viel geringer als bei anderen bleistaubarmen Systemen, wodurch sich die höheren Investitionskosten nach wenigen Jahren amortisieren.

Über die Phase 2 des Umbaus , wenn der Bagger anrollt und im Hof des Abstatter Bauhofs im März/April 2018 für Action sorgt, werden wir berichten.

 

Hans-Peter Welte                                                                                                                                            Public Relations                                                                                                                                      Schützengilde Abstatt 1990 e.V.

Dreikönigschiessen – 01/2018

Dreikönigschiessen

Seit Inbetriebnahme des Schützengilde Schießstandes im Jahre 1992 gibt es auch bei uns jedes Jahr den traditionellen Wettbewerb um die Kette des Schützenkönigs/in. Dies ist nur eine der schießsportlichen Traditionen, welche die UNESCO ausdrücklich als immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet hat, und die wir gerne pflegen.

In der Schützengilde wird dabei mit dem Luftgewehr aus 10 m Entfernung geschossen. Die Zielscheibe dabei ist etwa so groß wie das frühere 5,- DM Stück. Der Zehner, den es zu treffen gilt ist ungefähr halb so groß wie der frühere Pfennig. Geschossen wird dabei stehend freihändig. Das Gewehr wiegt etwa 5 kg. Versuchen sie es doch mal…..!

Der Zehner sollte schon getroffen werden. Ansonsten besteht keine Chance auf die Königswürde. Nun ist aber nicht jeder 10er gleichgut. Um den besten zu ermitteln bedarf es einer speziellen Auswertungsapparatur, mit deren Hilfe jeder 10er nochmals in Zehntelschritten genau bewertet werden kann. Auf diese Art wird der beste Treffer und damit der neue Schützenkönig/in ermittelt.

Diese Veranstaltung ist aber mitnichten nur ein sportlicher Wettbewerb. Vielmehr trifft man hier auch wieder einmal Sportfreunde, welche man schon lange nicht mehr gesehen hat. Der familiäre Charakter des Dreikönigschießens ist nicht von der Hand zu weisen. Schon viele Jugendliche haben hier ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit unseren Sportgeräten gemacht. Am liebsten natürlich unter der Obhut des eigenen sachkundigen Vaters, oder aber unter Anleitung unserer schießsport-erfahrenen Sportleiter. Zum Schützenkönig reicht es dann spontan zwar noch nicht, aber bei uns hat „gut Ding Weile“! Die Trainingsmöglichkeiten sind sehr gut und wer Lust dazu hat, hat auch alle Chancen irgendwann die Königswürde zu gewinnen.

Ebenfalls gerne genutzt wird dieser Termin um letztmalig in die Vereinsmeisterschaften des vergangenen Jahres einzugreifen. Sowohl der Stand für Kurzwaffen als auch Langwaffenstand wurden heftig genutzt, sodass unsere Sportleiter alle Hände voll zu tun hatten.

So endet an diesem Tag das sportliche Geschehen des vergangenen Jahres und das neue Schützenjahr beginnt mit dem Wettbewerb um den neuen Schützenkönig/in. Proklamiert wird das neue Königspaar dann bei der nächsten Jahreshauptversammlung, an der wir uns alle natürlich gerne zu einem Umtrunk einladen- und das Königspaar hochleben lassen.

 

Hans-Peter Welte                                                                                                                                           PR – SG Abstatt 1990 e. V.

 

Weihnachtsstandnachlese – 01/2018

SG – ADVENTSTANDNACHLESE 2017

 

“the same procedure as every year – Mr. Vogt? “                                                                           “Yes my friends – the same procedure as every year!”

Das könnte man so meinen, wenn es um den Abstatter Adventsstand geht.

Stimmungsvolle weihnachtliche Musik, Temperaturen um den Gefrierpunkt, trockene Witterung, Glühwein und eine besondere Wurst vom Grill………! Herz was willst du mehr? Wer da nicht in Weihnachtstimmung kommt, dem helfen wir gerne individuell nach. Mit einem heißen Aperol Spritz vielleicht? Oder einem Stück Hefezopf mit Butter und Marmelade? Keine Sorge: Uns fällt da immer noch was ein.

 

Unsere legendäre, feurige Schützenwurst war dieses Jahr wieder besonders gut gelungen. Perfekt abgestimmt vom Metzger unseres Vertrauens und angefertigt nach einem Rezeptvorschlag unseres       1. Vorstandes Heinz Vogt, fand sie wieder reißenden Absatz. So mancher Besucher hat sich gerne noch eine 2. Wurst genehmigt. Bereits am 1. Abend wurde klar, dass wir damit nicht über die Runden kommen. Auch die „Franzosen“-Weckle von unserem Vereinsmitglied Janfried Jürgens gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Sowohl der Metzger als auch der Bäcker haben gleich am nächsten Morgen für Nachschub gesorgt, sodass dem Besucheransturm noch eine Zeitlang standgehalten werden konnte. Dass es kurzfristig keine Brötchen mehr gab – entlockte einem der Besucher nur den Ausspruch: “ Das ist mir Wurscht , her damit. Die geht auch ohne Brot“.

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Tatsächlich waren wir schon überrascht vom Besucherandrang. Schließlich waren es ganz normale Abende, die wir dieses Jahr bewirtet haben und nicht die Sportlerehrung oder ein Schülerkonzert. Es ist schön zu sehen wie sich diese gemeinsame Veranstaltung der Abstatter Vereine, unterstützt durch die Gemeinde und die ortsansässigen Winzer entwickelt und etabliert hat. Ganz bestimmt eine imagesteigernde Maßnahme für unseren Heimatort. Übrigens wurden auch auswärtige Gesichter gesichtet. Die Mund zu Mund Propaganda läuft. Da macht es den Organisatoren natürlich Spaß, wenn keine Langeweile aufkommt.

Dank an alle beteiligten Helfer um unseren Event Manager Mike Staudenmaier für Euren selbstlosen Einsatz und ein herzliches Dankeschön an alle Freunde und Gäste, die den „Schützengilde Advents-stand“ mit Ihrem Besuch honoriert haben. Es hat uns wieder großen Spaß gemacht. Entschuldigung bei all denen, die nicht mehr in den Genuss unserer legendären, feurigen Schützenwurst gekommen sind. Nächstes Jahr gibt es sie wieder und dann bestimmt in ausreichender Menge.

Dann gilt wieder: „The same Procedure as every year“!!!

Frohe Weihnachten und ein friedvolles, zufriedenes und vor allem gesundes Neues Jahr

Hans-Peter Welte                                                                                                                                          PR – SG Abstatt 1990 e,-v.

Halloweeeeeeeeen…………!! – 10/2017

Dass in den Schützengilde Kellern und Gewölben dunkle Wesen herumgeistern ist ein offenes Geheimnis. Normalerweise bekommt man sie nicht zu sehen. Aber am Abend vor Allerheiligen kommen sie heraus um öffentlich ihr Unwesen zu treiben. Für die alten Kelten war das der Tag, an dem der Sommer zu Ende geht und die trübe Jahreszeit Einzug hält. Für die katholische Kirche ist es der Tag vor Allerseelen, wo den Verstorbenen aber auch den unglücklichen Seelen gedacht wird, die noch bis auf weiteres im Fegefeuer schmoren müssen. Für unsere Bogenschützen ist es aber einfach der Tag auf den sie sehnlichst warten. Die Jagd auf Monster, Vampire, Spinnen, fette Kröten und anderes Ungetier ist eröffnet.

Der Spruch „Trick or Treat“ spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, eine süße Stärkung zwischen den einzelnen Jagdszenen wird aber nicht zurückgewiesen. Besonders die selbstgebackenen Kuchen und/oder Brownies unserer Trainerin Rebecca und allerlei sonstiges Naschzeug sind heißgeliebtes Doping im Kampf mit den Schattenwesen.

Von unserem Trainerehepaar Rebecca und Carsten Gebauer jedes Jahr liebevoll mit großem Aufwand neu aufgebaut wird ein Parcour, der jedes Bogenschützenherz höher schlagen lässt. Neben Ziel-scheiben mit Monsterabbildungen aller Art gibt es eine Menge gruseliger 3-D Ziele, die natürlich mit Feuereifer beschossen und durchlöchert werden.

„Du lässt dich hier besser nicht mehr blicken, du Schleimbeutel. Verpiss dich Du Alptraum. Oder – schwirr ab alter Blutsauger bevor wir Dich ins Sonnenlicht jagen.“ So und ähnlich sind die Kommentare der Schützen wenn sie im Jagdfieber sind. Treffer werden euphorisch bejubelt und stolz diskutiert. Wenn tatsächlich einmal ein Schuss daneben geht wartet schon der nächste Schütze um dem Monster endgültig den Garaus zu machen. Teambuilding ist das Erfolgsgeheimnis im Kampf gegen Untote und Zombies aus dem Schattenreich. Eine echte Chance haben sie sowieso nicht. Dazu sind unsere Bogenschützen viel zu gut trainiert. Am Schluss sind alle Monster erledigt.

Erstmal herrscht wieder Ruhe in den Schützengilde Katakomben. Zeit um die Wunden zu lecken und die Ausrüstung für nächstes Jahr auf Vordermann zu bringen. Untote und Schattenwesen vermehren sich nämlich wie ein Krebsgeschwür aber Halloween kommt zum Glück jedes Jahr auf´s Neue.

Hans-Peter Welte                                                                                                                                           Public Relations                                                                                                                                   Schützengilde Abstatt 1990 e.V.

 

 

 

 

 

FDP-Besuch in der SG – 11/2017

Einlösung eines Wahlversprechens

 

Der Wahlkampf ist vorbei und das Leben eines Politikers verläuft wieder in geordneten Bahnen. Zeit ein paar aufgeschobene Termine nachzuholen. Unter anderem sollte noch um ein Viertel Wein geschossen und der begonnene Informationsaustausch über das deutsche Waffenrecht vertieft werden. So war es beim letzten Besuch des FDP Landtagsabgeordneten Nico Weinmann und seiner Abordnung bei uns in der Schützengilde am 23.6. dieses Jahres vereinbart worden.

 

Gerne nahm die FDP Abordnung die Gelegenheit wahr sich am 24.11.17 mit unserer Vereinsführung, Heinz Vogt und Kilian Graf von Bentzel Sturmfeder, auszutauschen. Inzwischen gibt es z.B. einen Antrag der FDP, die Unterbringungsprüfung bei den Sportschützen durch die Landratsämter kostenlos durchzuführen, solange keine Auffälligkeiten festgestellt werden.      Gut so!

Von unserer Seite wurde der Wunsch geäußert, die regelmäßigen Neuprüfungen der legalen Waffenbesitzer alle 2 Jahre ebenfalls nur noch bei Auffälligkeiten vorzunehmen. Alles Dinge, welche den Aufwand aller Beteiligten minimiert und somit dazu beiträgt, die Verwaltung insgesamt schlanker zu machen. Eben aus der Praxis – für die Praxis.

Neben unserem LA Nico Weinmann und seinem Büroleiter Herrn Christian Stumpf war wieder der FDP Bundestagskandidat Marcel Distl sowie ein FDP Neumitglied aus dem Wahlkreis Neckar-Zaber dabei. Schließlich sollte das Treffergebnis Ihres „Chefs“ ja ordnungsgemäß bewertet werden. Das anvisierte Viertel Trollinger musste er sich schließlich schon verdienen

Schnell war klar, dass wir es ganz offensichtlich mit einem Naturtalent zu tun haben. Seine Trefferquote war hervorragend und an diesem Tag nicht zu schlagen. Lediglich sein Trefferbild gibt Anlass zur Diskussion. Eindeutig linkslastig sollte man meinen. Wie denn sonst sollte man dieses Bild werten? Ach ja, klar doch – das ist natürlich Zufall – gell!

                                                                                                                                                   Die Franzosen würden sagen:“Honni soit qui mal y pense“ – oder auf Deutsch: “Ein Schelm, der schlechtes dabei denkt“.

Wir freuen uns auf jeden Fall über diesen persönlichen Kontakt und sind gerne bereit mitzuhelfen das Trefferbild unseres FDP-Landtagsabgeordneten noch zu verbessern.

 

Hans-Peter Welte

Public Relations

Schützengilde Abstatt 1990 e.V.